1. Januar, 2026

Volkswagen präsentiert den ID. Buzz

Lange wurde er erwartet, jetzt hat Volkswagen den ID. Buzz sowie seinen Nutzfahrzeugbruder ID. Buzz Cargo vorgestellt. Und, ja, er hat Anleihen am ikonischen T1 – wenn auch nicht mehr so viele wie die Studie. Da ist die v-förmige Haube mit großem VW-Logo, die optionale, zweifarbige Lackierung – und sein sympathisch-freundlicher Auftritt.

Freundlich geht’s auch im großzügig konzipierten Innenraum zu: fünf Personen haben reichlich Raum zum Reisen und für ihr Gepäck (1.121 Liter Volumen). Wird die zweite Sitzreihe umgeklappt, steigt das Ladevolumen auf bis zu 2.205 Liter. 

Je nach Wahl zwei oder drei Sitzplätze vorn und eine feste Trennwand zum 3,9 Quadratmeter großen Laderaum kennzeichnen den ID. Buzz Cargo. Zwei Europaletten mit Ladung kann der Zero-Emission-Transporter quer eingeladen aufnehmen.

Für Komfort und die Sicherheit sorgen jede Menge Assistenzsysteme. So ist serienmäßig neben Notbremsassistent und Spurhalteassistent das lokale Warnsystem „Car2X“ an Bord, das Signale anderer Fahrzeuge und der Verkehrsinfrastruktur nutzt, um in Echtzeit Gefahren zu erkennen.

Wie alle Modelle der ID. Familie von Volkswagen Pkw basiert auch der von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover gebaute ID. Buzz technisch auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) des Konzerns. Europaweit gehen der ID. Buzz und der ID. Buzz Cargo mit einer 77-kWh-Batterie an den Start (Bruttoenergiegehalt: 82 kWh). Sie versorgt eine 150 kW starke Elektromaschine mit Strom, die – wie einst der Boxermotor im T1 – die Hinterachse antreibt. Geladen wird die Lithium-Ionen-Batterie an Wallboxen und öffentlichen Ladepunkten mit 11 kW Wechselstrom (AC). Per CCS-Stecker an einer DC-Schnellladesäule (Gleichstrom) steigt die Ladeleistung auf bis zu 170 kW; die Batterie ist so nach rund 30 Minuten von 5 auf 80 Prozent geladen.

Der europäische Vorverkaufsstart ist im Mai, die Markteinführung dann im Herbst.

Das Warten hat also noch immer kein Ende…

Fotos: Volkswagen / Martin Meiners

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