26. Februar, 2026

Porsche Renndienst Bulli jetzt in Elektrisch

Porsche-Rennwagen fuhren und fahren von Sieg zu Sieg. In den 1950er bis 1970er Jahren wurden die Boliden dabei von legendären Renndienst-Bullis begleitet. Mittlerweile sind die dunkelroten VW Busse selbst zum Kult geworden. Nach mehr als fünf Jahrzehnten lassen Porsche Deutschland und die Hannoveraner von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) diese Tradition jetzt mit neuester Technik wieder aufleben: mit dem vollelektrischen ID. Buzz.

Nach über fünf Jahrzehnten lassen Porsche und Volkswagen Nutzfahrzeuge Renndienst Bullis mit neuester Technik wieder aufleben. Basis heute: der vollelektrische ID. Buzz (Foto: VW Nutzfahrzeuge).

Bereits 1954 wurde der erste Renndienst-Bulli vom Porsche-Werksteam bei der Mille Miglia eingesetzt. Da Porsche kein geeignetes Transportauto für Werkzeug und Ersatzteile hatte, entstand die Idee, einen VW Bus hierfür umzubauen. Das erste Fahrzeug basierte auf einem T1. Zahlreiche Renndienst-Busse auf Basis des VW Transporters (T1 und T2) folgten in den 1950er bis 1970er Jahren. Die Transporter mit ihren zuverlässigen luftgekühlten Motoren dienten nicht nur als mobile Servicestationen, sondern auch als provisorische Unterkünfte für die Ingenieure und andere Teammitglieder.

Immer noch ein Hingucker: Der legendäre Porsche Renndienst-Bulli (Foto: Schroedel).

Doch die Renndienst-Busse waren nicht nur funktional, sondern sahen mit ihrer dunkelroten Lackierung auch noch gut aus. Auch wenn die großen Schlagzeilen immer den Legenden Porsche 904, 908, 910 und 917 galten, wurden die VW Busse fester Bestandteil des Werksteams. Heute werden einige der noch erhaltenen Renndienst-Busse in Museen ausgestellt oder in den Garagen von Porsche-Sammlern aufbewahrt.

Renndienst-Bulli mit Porsche 356 B 1600 GS Carrera GTL Abarth (Unternehmensarchiv Porsche AG)

Der Nachfolger aus Hannover ist hingegen fleißig aktiv: Beim ersten Rennen des Porsche Carrera Cup Deutschland in Spa- Francorchamps waren beide ID. Buzz bereits an der Rennstrecke im Einsatz. Weitere Rennen in vier europäischen Ländern folgen.

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